Ältere Dame mit zwei Kindern auf einer Parkbank im Grünen.
Generationenhaus Ludwigsfeld
Foto des alten Bullis des Generationenhauses in Ludwigsfeld.
Am nordwestlichen Stadtrand Münchens leben rund 2.750 Menschen aus 50 Nationen. Die Verkehrsanbindung ist schlecht und es gibt kaum Treffpunkte für soziale und kulturelle Veranstaltungen. Deshalb sind der Kinder- und Jugendtreff Jump In und das Seniorenzentrum in der Kristallstraße nicht wegzudenkende Treffpunkte im Viertel Ludwigsfeld. Um auch weiterhin Aktivitäten anbieten zu können, die außerhalb des Generationenhauses stattfinden, braucht das Hauptamtlichen-Team einen neuen Bus. Der bisherige Bulli rollt seit über 15 Jahren durch Bayerns Straßen. Kein Wunder, dass diese Zeit nicht nur an der Karosserie ihre Spuren hinterlässt. Durch Ihre Spende kann das Generationenhaus ein gebrauchtes Fahrzeug finanzieren und anschaffen und so die Vielfalt der Angebote sichern.
JumpIn Logo
Zwei Grundschülerinnen machen drinnen Kunststücke auf dem Trampolin, draußen spielen die Jungs Fußball. Andere nutzen das gute Wetter aus, um Federball zu spielen – tock, tock, plopp, tock, tock, tock. Es ist mitten unter der Woche und einiges los auf dem Caritas-Areal in der Kristallstraße. Auch oben in der Werkstatt ist ein Gewusel. Bunte Bilder hängen hier an einer Leine. Mittendrin sitzt Einrichtungsleiterin Andrea Kratzer und zeigt, wie eine Säge fachgerecht benutzt wird.

Mehr als Ort zum Toben und Spielen
Der Caritas Kulturtreff für Kinder und Jugendliche Jump In ist für 6-21 Jährige aus vielen Nationen die einzige Möglichkeit, in geschützten Rahmen zusammenzukommen. Hier können die Mädchen und Jungen miteinander kochen, essen und spielen. Doch nicht nur das: Sie prägen hier auch Fairness, Hilfsbereitschaft und Verantwortung aus. Daneben machen Andrea Kratzer und ihre Kollegen mit den Kindern auch Ausflüge zu kulturellen Veranstaltungen  und beteiligen sich beispielsweise auch am Tanz- und Theaterfestival Rampenlichter. Auch die Fahrten zu den benachbarten Jugendtreffs für ein Tischtennis oder Streetball-Turnier sind beliebt. Während der Ferien geht’s Bergwandern, Schwimmen und Skaten. „Dazu fahren wir natürlich auch auf der Autobahn. Da können wir keinen Bus gebrauchen, der auf halber Strecke stehenbleibt, sondern da braucht es einen Bus, der uns verkehrssicher von A nach B bringt“, unterstreicht Kratzer. Das gelte natürlich nicht nur für die Nutzung durch den Kinder- und Jugendtreff, sondern auch für die Fahrten, bei denen das Seniorenzentrum den Bus nutzt.
 
 
Bisheriger Neunsitzer sorgt bei Senioren für Abwechslung im Alltag
Barbara Haas und das Team des Seniorenzentrums nutzen das Fahrzeug, um ein Mal pro Woche das Essen einer nahegelegenen Firmenkantine abzuholen. Das Essen ist für den wöchentlichen Mittagstisch für bedürftige Seniorinnen und Senioren der Siedlung Ludwigsfeld. Die gleiche Zielgruppe hat einmal pro Monat die Möglichkeit mit diesem Bus einen Ausflug zu unternehmen. Ziele sind beispielsweise bekannte Cafés im Umkreis, die Besichtigung verschiedener Museen oder der Besuch nahegelegener Seen. Diese Ausflüge sind eine willkommene Abwechslung im Alltag der Rentnerinnen und Rentner und neben dem Mittagstisch häufig die einzige Möglichkeit der Teilnahme an gesellschaftlichen Aktionen.

Transportmittel für aktive Junggebliebene
Die zweite Zielgruppe besteht aus jüngeren Bewohnern und Bewohnerinnen der Siedlung ab 60 Jahren. Diese Zielgruppe wird stetig aufgebaut und ist besonders wichtig, da sie die Zukunft des Seniorenzentrums im Generationenhaus ist. Es werden verschiedene Ausflüge für aktive Junggebliebene angeboten. Darunter fallen zum Beispiel Fahrten in das Voralpenland, Besuche verschiedener Märkte in allen Jahreszeiten oder Wanderungen in der nahen Umgebung. Gerade für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche frisch aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind, bieten diese Angebote eine einfache Struktur und Halt in deren Alltag.
Jugendliche beim Snowboarden.
Übersicht: Diese Angebote entfallen ohne Bus
 
Der in die Jahre gekommene alte Bus kommt vermutlich 2018 nicht mehr durch den TÜV. Um das vielfältige Programm im Ludwigsfeld aufrecht zu erhalten, soll rechtzeitig ein gebrauchtes neueres Fahrzeug angeschafft werden. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung sichern Sie diese Angebote:
 
- Ausflüge wie Rafting, bei denen die Boote und auch die Kinder und Jugendlichen transportiert werden müssen.

- Die erlebnispädagogischen Freizeiten, bei denen zur Selbstversorgung die Lebensmittel transportiert werden  müssen.

-  Fahrten zum benachbarten Jugendclub, gerade in den Abendstunden.

- Mittagstisch mit Abholung des bestellten Essens

- Ausflüge zu Ausflugszielen, die nicht gut ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden sind.
JumpIn
Kinder spielen auf einer Wiese.
MEHR ERFAHREN
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Bus fürs Mehrgenerationenhaus
IBAN: DE70 7002 0500 0000 0055 56
BIC: BFSWDE33MUE
Ansprechpartnerin
Ansprechpartnerin: Spendenbetreuung / Spendenprojekte
Irmgard Czech

Tel.: 089 55169 223
E-Mail: irmgard.czech@
caritasmuenchen.de
Social Box
Newsletter abonnieren