Beratungsgespräch zwischen zwei Frauen.
NUR - Neue UfeR
Zwei Menschen in einem Beratungsgespräch.
Flüchtlinge haben oft schwer an den schrecklichen Erlebnissen in ihrer Heimat und auf der Flucht zu tragen.  Amina und ihr Mann Yasir sind in Afghanistan geboren und aufgewachsen. Als die Taliban in ihrem Dorf die jungen Männer für den Kampf rekrutieren wollten, floh das junge Paar in den Iran, wo ihre Tochter geboren wurde. Sie hofften dort auf Arbeit und ein sicheres Leben. Doch schon lange werden die vielen afghanischen Flüchtlinge im Iran diskriminiert. Als die Repressalien immer stärker wurden, floh die kleine Familie vor zwei Jahren nach Deutschland.
Über die schrecklichen Erlebnisse auf der Flucht kann Amina noch immer nicht sprechen. „Ich könnte Bücher darüber schreiben“, sagt die 22-Jährige und man sieht ihr an, dass die Bedrohung für sie immer noch spürbar ist. Yasir macht sich große Sorgen um seine Frau, denn sie kann nicht schlafen, hat immer wieder Schwindelanfälle und wird ohnmächtig. Der Arzt hat dafür keine medizinische Erklärung. Yasir kämpft für seine kleine Familie, um die Bedingungen zu verbessern. Er besucht einen Integrationskurs, spricht schon ziemlich gut Deutsch und hat nach Ansicht des Jobcenters gute Aussichten auf einen Job. Yasir war es auch, der das Angebot von NUR entdeckte und Amina zur Beratung brachte.

Das Projekt NUR – Neue UfeR  hilft hier ganz konkret
Seit einigen Wochen kommt Amina zu Anja Franzen vom Projekt NUR zur psychologischen Beratung.
Das Projekt NUR – Neue UfeR des Psychologischen Dienstes für Ausländer der Caritas hilft mit psychologischer Beratung, damit Geflüchtete in der neuen Umgebung zurechtkommen und für ihr Leben eine Perspektive entwickeln können. „Die Menschen, die zu uns kommen, haben so viel Schreckliches erlebt. Da tut es gut zu sehen, dass wir mit unserer Beratung die Menschen stabilisieren können“, sagt Franzen.

Ihre Spende finanziert die Unterstützung durch professionelle Dolmetscher
Bisher hatte Anja Franzen die ganze Familie in der Beratung, doch inzwischen arbeitet sie mit Amina alleine. „Es geht darum, für die junge Frau eine Perspektive zu entwickeln.“  Bevor die Möglichkeit besteht für eine gute Zukunft Deutsch zu lernen und einen Ausbildungsplatz zu erhalten, muss Amina erst wieder psychisch stabil werden und die dramatischen Erlebnisse der Flucht verarbeiten. Für diesen Prozess ist die Begleitung durch einen professionellen  Dolmetscher nötig. Schließlich ist eine psychologische Beratung ein sehr sensibler Bereich. Dies können ehrenamtliche Dolmetscher in der Regel nicht leisten. „Deshalb brauchen wir dringend Spenden“, sagt Franzen.
Die Schrecken der Flucht überwinden
Frau und Mann mit ihrem Sohn
Flüchtlinge erfahren in dem Caritas-Projekt NUR – Neue Ufer - professionelle Hilfe.
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Dolmetscherdienste
IBAN: DE70 7002 0500 0000 0055 56
BIC: BFSWDE33MUE
Ansprechpartnerin
Ansprechpartnerin: Spendenbetreuung / Spendenprojekte
Irmgard Czech

Tel.: 089 55169 223
E-Mail: irmgard.czech@
caritasmuenchen.de
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