Förderbeispiele

Ein Zeichen der Menschlichkeit setzen
Spielerisch die Welt von oben betrachten

Mädchen auf Kletterturm
Mit Fördergeldern der Pater-Rupert-Mayer-Stiftung konnte der Bau eines Kletterturms für die Heilpädagogische Tagesstätte der Caritas im Münchner Westen realisiert werden.
Hilfe auf dem Weg in ein geregeltes Leben

Junge Wohnungslose Fürstenfeldbruck
Seit Januar 2018 finden junge Wohnungslose in einer Wohngemeinschaft in Fürstenfeldbruck einen geschützten Raum und lernen Ordnung und Struktur ins Leben zu bringen. Luca lebt seit Mitte Januar dort. Der 24-Jährige hat es geschafft, sich aus seiner schweren Alkoholabhängigkeit zu befreien. Diese Sucht ist der Grund, dass er keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern hat. Seine Familie hat auf dem Höhepunkt seiner Alkoholexzesse die Beziehung zu ihm abgebrochen und Luca auf die Straße gesetzt. Aufgrund seines Alters fällt er aus der Jugendhilfe heraus und findet in dem Projekt der Caritas ein neues Zuhause. Heute ist der junge Mann trocken und bekommt für die Übergangsphase in ein geregeltes Leben Unterstützung durch die Caritas. Sein großer Wunsch ist es, wieder als Landschaftsgärtner arbeiten zu können. Katharina Lahmann-Mansour, Leiterin des Caritas-Wohngemeinschafts-Projekts, bespricht mit ihm die anstehenden Termine im Jobcenter. Die Wohngemeinschaft ist noch nicht komplett eingerichtet.

Die Pater-Rupert-Mayer-Stiftung hat geholfen eine passende Eckbank für den Gemeinschaftsraum anzuschaffen und eine stabile Tischtennisplatte mit Netz und Schlägern zu kaufen. Mit den Fördermitteln der Pater-Rupert Mayer-Stiftung werden auch die Fahrtkosten für den Weg zum Vorstellungsgespräch übernommen.

Das Caritas-Zentrum Fürstenfeldbruck ist eine von 27 Anlaufstellen im Diözesangebiet München und Freising. Damit bietet die Caritas Menschen in Not ein gut aufgestelltes Netzwerk und kann ihnen Ansprechpartner in unterschiedlichen Lebenslagen
Internationale Freundinnen
Internationale Freundinnen
„Das ist meine Familie, hier kann ich über meine Sorgen und Nöte sprechen“, sagt Samira, 42, aus dem Iran. Sie gehört seit zwei Jahren zu den „Internationalen Freundinnen“. Seit 15 Jahren treffen sich in München Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, um miteinander und voneinander zu lernen. Ihre Themen bestimmen die Frauen selbst: Wie kocht man im Iran, wie in Bayern, wie ist die Rolle der Frau in den verschiedenen Herkunftskulturen, welche Bräuche, welche Ausflugsziele gibt es? Die Pater-Rupert-Mayer-Stiftung fördert Vorträge, Kochkurse oder Fahrtkosten. Gerade Frauen, die dringend einen Hoffnungsschimmer brauchen, profitieren von den reichen Erfahrungen der Frauen, die schon länger in Deutschland leben. Bei den Internationalen Freundinnen schöpfen sie neuen Mut und es entstehen wertvolle Freundschaften. „Viele Frauen brauchen nämlich keine Therapie, sondern Freundinnen zum Mutmachen und zum Auffangen“, sagt Rosemarie Ghorbani, stellvertretende Fachbereichsleiterin Sozialdienste für Flüchtlinge.

Die Caritas Sozialdienste für Flüchtlinge helfen
Geflüchteten dabei, das Leben in Deutschland zu
bewältigen und Perspektiven zu entwickeln.


So wie ich will – Gesundheitliche Vorausplanung
Foto CAH St. Nikolaus
Gesundheitliche Vorausplanung
gibt Sicherheit für die letzte Lebensphase


Helena von Ostranitza, die im Caritas-Haus St. Nikolaus in München lebt, ist mit sich im Reinen. „Ich weiß ja, dass keine große Zukunft mehr vor mir liegt,“ sagt die
95-Jährige. „Wenn es soweit ist, möchte ich in Ruhe sterben können“, sagt sie. Sie hat das Angebot der Gesundheitlichen Vorausplanung angenommen. In Gesprächen werden die Wünsche und Möglichkeiten zu Leben und Sterben besprochen und dokumentiert. Mit dem Hausarzt wird der Einsatz von lebensverlängernden Maßnahmen geklärt und eine Anordnung für den Notfall festgelegt.
Das gibt den Pflegekräften wie den Bewohnern viel Sicherheit für die letzte Lebensphase.

Die Gesundheitliche Vorausplanung wurde u. a. im Caritas-Haus St. Nikolaus als Modellprojekt erprobt. Sie bietet Bewohnern und Angehörigen als Erweiterung
der Patientenverfügung Gelegenheit, sich mit den Bedürfnissen und Erwartungen am Lebensende zu befassen. Ab 2018 sollen weitere Caritas-Altenheime die Gesundheitliche Vorausplanung anbieten.
Spielfreundlicher Wartebereich

IFF Dachau
Der erste Schritt für eine gelingende Therapie

„Für die Kinder und ihre Eltern ist es wichtig, in einer freundlichen, ansprechenden Atmosphäre bei uns in der Frühförderstelle anzukommen. Die Neugestaltung eines
spielfreundlichen Wartebereichs ist daher gar nicht hoch genug einzuschätzen. Dort fühlen sich unsere Gäste willkommen und aufgehoben. Eine wichtige Voraussetzung,
damit sie offen mit ihren persönlichen Fragen und Sorgen auf unsere Therapeut(innen) zugehen und sich auf die vorgeschlagene Therapie einlassen können“, sagt Irene Berner, Einrichtungsleiterin.

Die Caritas-Interdisziplinäre Frühförderstelle Dachau mit Heilpädagogischem Fachdienst zur Beratung von Kindertagesstätten, berät Eltern, die sich um die Entwicklung ihrer Kinder sorgen oder deren Kinder behindert, entwicklungsverzögert,
entwicklungsgestört oder chronisch krank sind. Zur Therapie kommen Kinder ab dem ersten Lebenstag bis zur Einschulung.

Möbel und Ausstattung für die neu eröffnete sozialtherapeutische Wohngemeinschaft
Sichtlich mit Freude packen die neuen Bewohner beim Zusammenbauen der Möbel mit an und erproben lebenspraktische Fähigkeiten.


Ankommen in der neuen Wohngemeinschaft als Neuanfang 
 
Menschen die von illegalen Suchtmitteln abhängig sind, leben und wohnen oftmals unter prekären Umständen. Der Übergang in ein unabhängiges und sozial integriertes Leben ist daher meist erst dann möglich, wenn eine stabile Lebens-Basis besteht. Dank der Pater-Rupert-Mayer-Stiftung konnten wir die nötigen Möbel und Ausstattungsgegenstände für die neue Wohngemeinschaft erwerben. So ist es uns möglich, den drei Frauen und drei Männern in „ihren“ vier Wänden, wo wir sie ambulant betreuen, nicht nur einen geschützten Rückzugsort, sondern auch eine wertschätzende Wohlfühlatmosphäre zu bieten, sagt Philip Salder, Sozialpädagoge B. A., Fachambulanz für substitutionsgestützte Behandlung Therapieverbund Sucht.

Die Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft für Substituierte ist Teil des Caritas-Therapieverbund Sucht. Dieser hat mit seinen Fachambulanzen ein vielfältiges Therapie- und Beratungsangebot in Fragen, Alkohol, Medikamente, Drogen, Essstörungen, Nikotin und Spielsucht und steht betroffenen Menschen mit Rat und Tat zur Seite.

Fahrrad-Reparatur-Service in Rosenheim
Das Fahrrad bewacht unterstellen oder reparieren lassen? Die Caritas macht‘s möglich.
Mitarbeiter in Fahrrad-Werkstatt
Direkt am Rosenheimer Bahnhof finden 50 Menschen mit Behinderung und unterschiedlich starker Beeinträchtigung Arbeit in der Fahrradstation. Durch die Förderung der Stiftung ist der notwendige Umbau gelungen. Künftig können Sie Ihr Fahrrad am Rosenheimer Bahnhof bewacht parken und den Fahrradwartungs- und Reparatur-Service in Anspruch nehmen. „Besonders freue ich mich über die Kooperation mit den Wendelsteinwerkstätten, einer Einrichtung für geistig und körperlich Behinderte und den dadurch gelebten Inklusionsgedanken. Neben den psychisch Erkrankten, die bereits langjährig bei uns tatkräftig mithelfen, können nun auch geistig beeinträchtigte Mitmenschen bei uns beschäftigt werden“
berichtet der Leiter der Fahrradunterstelle, Harald Radl.
Der Treffpunkt Caritas für Psychische Gesundheit Rosenheim bietet Menschen, die chronisch psychisch krank sind, tagesstrukturierende Hilfen.
Hospizbegleiter/innen helfen Angehörigen und ihren Familien
Förderung der Hospiz- und Trauerarbeit aus dem Geschwister-Vieregg-Fonds
Spaziergang im Park
„Die Förderung leistete einen wichtigen Beitrag für schwerstkranke und sterbende Menschen. Zusammen mit ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleitern unterstützten wir rund 35 Menschen in dieser letzten Lebensphase. Wir ermöglichten es ihnen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Auch die Angehörigen  entlasteten wir, damit sie in dieser schweren Zeit ein wenig Zeit für sich haben. Gut 45 Menschen nahmen unsere Beratung in Anspruch, um die letzte Phase mit individueller Versorgung und Begleitung zu gestalten.“

Sr. Therese Jäger, Teamleiterin der Hospiz- und Trauerarbeit
bei der Caritas und Koordinatorin im Caritas Ambulanten
Hospizdienst.
Caritas-Hospiz- und Palliativdienste im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in München-Nymphenburg. Die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes ist neben dem Psychosozialen Dienst des Johannes-Hospizes und der Offenen Trauergruppe für die Nachsorge Teil der umfassenden Hilfen des Caritas-Zentrums Neuhausen/Moosach für Sterbende und deren Angehörige.
Eine neue Küche

Eine neue Küche für die Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte St. Ansgar
Foto St. Ansgar-Förderung Pater-Rupert-Mayer-Stiftung
In St. Ansgar werden 18 Kinder betreut und intensiv gefördert, die in ihrer Entwicklung stark verzögert sind und/oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Zur familiären Atmosphäre trägt bei, dass gemeinsam mit den Kindern gebacken und gekocht wird. Dabei geht es um die Förderung der Feinmotorik und den Erwerb von lebenspraktischen Fähigkeiten, aber auch um die Förderung des Selbstwertgefühls der Kinder und des sozialen Miteinanders.

Die 35 Jahre alte Küche entsprach nicht mehr den notwendigen Standards. Sie wurde rundum erneuert und zu einem hellen, freundlichen Ort, wo sich die Kinder sehr gerne aufhalten.

"Es ist eine Freude, die Kinder zu beobachten, wenn sie mit Eifer Mittagessen zubereiten oder Leckereien backen", berichtete uns Monika Werner, die Einrichtungsleiterin.

In der Heilpädagogischen Tagesstätte St. Ansgar finden Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung einen Platz, die für ihre Weiterentwicklung sowie den Umgang mit Gleichaltrigen besondere Hilfen und Rahmenbedingungen benötigen.

Unkomplizierte Hilfe

Unkomplizierte Hilfen für Flüchtlinge bei den Caritas ALVENI-Flüchtlingsdiensten
Alveni-Beratung-Fluechtlingsfamilien
Durch die Förderung der Pater-Rupert-Mayer-Stiftung konnte die Betreuung der Familien und Kinder in den Gemeinschaftsunterkünften in München Stadt und
Landkreis unterstützt werden. "Wir haben mit Müttern, Vätern und Kindern Ausflüge in den Tierpark unternommen, das Schwimmbad besucht oder einfach die Umgebung
erkundet", erzählt Rosemarie Ghorbani, Leiterin von ALVENI.
 
Eine kleine Auszeit vom Alltag in der Unterkunft sei für die Flüchtlinge sehr wohltuend gewesen. "Außerdem haben wir mit dem Geld Bastel- und Spielmaterial gekauft, um die Kinderbetreuungsräume auszustatten." Auch mit Schulmaterial, einzelnen Geburtstagsgeschenken oder einer dringend benötigten Brille konnten Flüchtlingsfamilien bedacht werden.
 
ALVENI ist der Caritas-Sozialdienst für Flüchtlinge. Die Mitarbeitenden beraten und unterstützen Flüchtlinge, damit diese sich im deutschen Alltag besser zurechtfinden und sich gut in die Gesellschaft integrieren können.
Stiftungskonto
Pater-Rupert-Mayer-Stiftung
LIGA Bank
IBAN: DE12 7509 0300 0002 7000 00  
BIC: GENODEF1M05
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